Über uns
Unser Vorstand

Die Diakonie Libera wird von zwei Vorständen geleitet. Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Der Vorstand leitet die Stiftung in eigener Verantwortung und weisungsunabhängig und ist verantwortlich für die Verwirklichung der Ziele und satzungsgemäßen Zwecke der Stiftung.

Der Vorstand ist zudem der Dienstvorgesetzte aller Beschäftigten in der Diakonie Libera. Ihm obliegen die Rechte und Pflichten eines Arbeitgebers im Sinne arbeits- und sozialrechtlicher Vorschriften.

Christina Lumper

Christina Lumper ist seit 2011 Vorstand der Diakonie Libera, in der sie sich bereits seit 1999 in unterschiedlichen Funktions- und Verantwortungsbereichen engagiert. Christina Lumper absolvierte sowohl ein sozial- als auch ein wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium. Mehrere Jahre war sie in der Erwachsenenbildung tätig, unter anderem als Honorardozentin an der Hochschule Zittau/ Görlitz – University of Applied Sciences und als Werkstattkoordinatorin im Bildungsnetzwerk PONTES – Lernen in und für Europa. Die gebürtige Zittauerin lebt mit ihrem Ehemann und der gemeinsamen Tochter in Görlitz.

Christina Lumper bringt sich zudem als Kuratoriumsmitglied des Christlichen Hospizdienst Görlitz sowie für das Diakonische Werk Oberspreewald-Lausitz e.V. in die regionale und überregionale diakonische Arbeit ein. Bis April 2018 war sie Vorstandsvorsitzende des Regionalen Diakonischen Werkes der schlesischen Oberlausitz.

Silke Schlegel

Silke Schlegel ist seit 2019 Vorstand der Diakonie Libera. Die Wahl-Bautznerin hat an der Technischen Universität Dresden Betriebswirtschaftslehre studiert, war Marketingleiterin und Abteilungsleiterin für digitales Marketing sowie strategische Beraterin. Seit 2017 arbeitet sie als Leitende Referentin Unternehmensstrategie & Portfolioentwicklung sowie Vorstandsreferentin für die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz. Silke Schlegel ist bis heute ehrenamtlich im sozialen und gesellschaftlichen Bereich engagiert.

Unser Stiftungsrat

Der Stiftungsrat mit neun ehrenamtlichen Mitgliedern beaufsichtigt und berät den Vorstand.

Unser Leitbild

Jeder Mensch ist eine einmalige
unverwechselbare Persönlichkeit
Jeder hat sein Leben zum Geschenk.
Wir schützen und fördern dessen leibliche,
geistige und seelische Entfaltung
und unversehrte Bewahrung.

Jeder darf sich nach seinen Möglichkeiten
und nach seinem Willen entfalten.
Jeder nimmt eigene Verantwortung wahr
und handelt selbständig.

Jeder hat Gaben.
Niemand hat alle Fähigkeiten.
Wir ergänzen einander.
Jeder hat Rechte.
Wir achten und schützen sie,
besonders für die Menschen, die zu
schwach sind, sie selbst durchzusetzen.

Jeder hat Aufgaben und Pflichten.
Wir teilen sie nach dem Maß der Kräfte
und erfüllen sie mit Fantasie und Sorgfalt.

Jeder braucht Raum und Zeit zum Leben.
Wir fördern die persönliche Atmosphäre,
achten auf Stille, Besinnung und
Lebensentfaltung und
schützen fremdes Eigentum.
Jeder braucht Freunde,
Nachbarn, fürsorgliche und
anteilnehmende Menschen.
Wir vermitteln Informationen,
öffnen Gelegenheit zu Begegnungen,
regen Austausch von Erfahrungen
und von Plänen an.

Jeder ist anders.
Wir achten die Lebensgeschichte und
den Lebensentwurf jedes Einzelnen.
Wir rechnen mit anderen
Meinungen und Haltungen.
Wir achten Autorität von
Trägern der Verantwortung und von
bestehenden Ordnungen.
Wir treffen Vereinbarungen, bemühen uns um
tragfähige Kompromisse.
Wir wissen von Schuld,
Versöhnung und Vergebung.

Jeder ist ein Teil der Gesellschaft.
Wir öffnen uns ihren Aufgaben,
tragen zur Behebung ihrer Nöte bei,
bringen Unrecht und Leiden zur Sprache
und wirken mit, das Zusammenleben
aller menschlich zu gestalten.

Jeder ist Teil der ganzen Schöpfung.
Wir brauchen für unser eigenes Leben
eine gesunde Umwelt.
Wir gehen sparsam um
mit Lebensmitteln,
Energie, Vorräten.
Wir schonen unsere Lebenswelt
vor Verschmutzung,
Vergiftung und Zerstörung.

Diakonie ist Lebens- und Wesensäußerung
der Evangelischen Kirche.
Sie richtet sich in ihrer Arbeit
an Christen und Nicht-Christen
in gleicher Weise.
Grundlage jeder diakonischen Arbeit
ist das Evangelium Jesu Christi.

Professionelle diakonische Arbeit
basiert auf den Grundsätzen
christlicher Nächstenliebe.
Diese versteht den Menschen
mit und ohne Behinderung,
ob jung oder alt,
als ein einzigartiges Geschöpf Gottes
Die Kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts
Diakonie-Sozialwerk Lausitz
verpflichtet sich zu Maßnahmen
der Qualitätssicherung und
darüber hinaus – mit der Einführung
eines Qualitätsmanagementsystems
im Sinne der kontinuierlichen
Weiterentwicklung der Qualität
diakonischer Arbeit.

So wie alle Menschen
mit ihren Stärken und Schwächen
von Gott angenommen werden,
ist auch die Begegnung von Menschen
untereinander geprägt
durch das Bemühen, den anderen
mit seinen Fehlern und Begabungen
zu achten und ihn in seiner Würde
und Individualität anzuerkennen.

Dementsprechend sind die Gewährung
von Sicherheit, Geborgenheit und
Vertrauen als menschliche und
religiöse Grunderfahrungen
Leitlinien für das Handeln
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Dies soll im Alltag und besonders
in schwierigen Situationen spürbar werden.

Die Geschichte der Diakonie
  • 1833 – Der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern gründet in seiner Heimatstadt das „Rauhe Haus“. Dort gibt er verwahrlosten und schwer erziehbaren Kindern und Jugendlichen ein Zuhause. Sie leben in familienähnlichen Strukturen und besuchen die Schule.
  • 1836 – Der Theologe Theodor Fliedner gründet mit Unterstützung seiner Frau Friederike das erste Diakonissen-Mutterhaus in Düsseldorf-Kaiserswerth. Er schuf damit die Heimat einer Glaubens-, Dienst- und Lebensgemeinschaft für unverheiratete Frauen. Hier war es diesen Frauen möglich, einen sozialen Beruf zu erlernen und notleidenden Menschen zu helfen: das Amt der Diakonisse auszuüben. Dieser Gedanke verbreitet sich auf der ganzen Welt.
  • 1848 – Johann Hinrich Wichern hält seine berühmte Stegreif-Rede beim Wittenberger Kirchentag. Er appelliert, diakonisches, also dem Menschen dienendes, Handeln als zentrale kirchliche Aufgabe wahrzunehmen und sich gegen soziale Not und Abwendung vom Glauben zu engagieren. Dieser Apell führt zur Gründung vieler eigenständiger Hilfsorganisationen vor Ort sowie des „Centralausschusses für Innere Mission“. Diese Organisation markiert den Beginn kirchlich organisierter Diakonie.
  • 1992/1993 – Das damalige „Diakonische Werk der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz“ übernimmt mehrere einstmals kommunale Einrichtungen mit allen dort tätigen Mitarbeitenden.
  • 1996 – Die meisten Anfang der 90er Jahre übernommenen Einrichtungen kommen unter das Dach des neu gegründeten Diakonie-Sozialwerk e.V.
  • 1999 – Die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz wird gegründet. Der Diakonie-Sozialwerk e.V. besteht bis heute als Förderverein der Stiftung.

Auch nach mehr als 160 Jahren ist der Grundgedanke der Diakonie aktuell und notwendig: fachkundige und fortschrittliche Hilfe, partnerschaftliche und liebevolle Betreuung, Verständnis und Zuwendung – auf der Grundlage des evangelischen Glaubens.

Spenden und Helfen

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VERANSTALTUNGEN & TERMINE

Wer, wann, wo?

Bastelkurse, Lesungen, Tanzveranstaltungen – unser Kalender gibt Auskunft zu anstehenden Terminen in unseren Einrichtungen.

 
Sprechender Adventskalender im Speisesaal und in den Bugspitzen
Arche Noah:
Sprechender Adventskalender im Saal
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Adventssingen mit den Christenlehre- und Jungschar-Kindern der Neustadt-Kirchgemeinde und Silke Linke
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